ein paar Zeitungsausschnitte die bei anno.onb.ac.at - Onlinesammlung alter Zeitungen der österreichischen Nationalbibliothek zum Thema zu finden waren:
"Mühlenbehausung sammt Gründen.
Vom k.k. Bezirksgerichte Mistelbach wird bekannt gemacht, daß über fruchtlos verstrichenen ersten Termin zur exekutiven Feilbietung der im Grundbuche Erstbrunn Fol. 5 inliegenden auf 4800 fl. GM. geschätzten Mühlenbehausung Nr. 7 zu Michelstetten sammt dazu gehörigen Gründen bei der mit hierortiger Erledigung vom 27. Mai 1852, ?. 3354 auf den 5. August und 6. September d. J. angeordneten weiteren Feilbietungsfahrten mit all vorigem Anhange sein Verbleiben habe.
Mistelbach am 6. Juli 1852"
Wiener Zeitung 17. Juli 1852
"Edict.
Von dem k. k. Bezirksamte Mistelbach als Gericht wurde die freiwillig angesuchte öffentliche Versteigerung der dem Herrn Jacob Danninger und seiner Gattin Frau Juliana Danninger gehörigen Mahlmühle Nr. 7 in Michelstetten bei Asparn a. d. Zaya, mit dem 83 Schuh hohen Gefälle, von anhaltendem Quellwasser betrieben, mit zwei am Wechsel versehenen Weizgängen sammt Butzerei, mit einem Stockwerke, geräumigem Wohn- und Wirtschaftsgebäude, gewölbten Stallungen, Alles im besten Bauzustande, sammt den 6 Joch dazu gestifteten üppigen Aeckern, unter den annehmbarsten Bedingungen im Schätzwerthe von 9000 fl. De. W. bewilligt, und deren Vornahme auf Montag den 4. Mai 1863, Vormittags 10 Uhr, loco Michelstetten, angeordnet.
Kauflustige belieben sich hiezu, mit einem Vadium von 600 fl. versehen, in gedachter Mühle einzufinden, wo nach Bekanntgabe der Bedingnisse die Licitation abgehalten werden wird.
Mistelbach, am 10. März 1863."
Die Presse 24. April 1863
"Haus in Michelstetten.
Von dem k.k. Bezirksgerichte Mistelbach wird hiemit gekannt gemacht:
Es sei in der Rechtssache der Sparcasse Mistelbach wider Mathias und Katharina Lehner in Michelstetten in die gerichtliche Feilbietung der den Letzteren angehörigen Realitäten, und zwar:
Haus Nr. 7, Mühle sammt Zugehör in Michelstetten, Grundbuch Michelstetten, Fol 5, im Schätzungswerthe per 6000 fl.,, gewilliget, und hiezu der 11. Juni 1881 als erster, der 11. Juli 1881 als zweiter und der 11te August 1881 als dritter Termin mit dem Beisatze bestimmt worden daß, wenn obige Realitäten bei der ersten und zweiten Feilbietung nicht um den Schätzungswerth oder darüber an Mann gebracht werden sollten, diese bei der dritten Tagfahrt auch unter demselben veräußert werden würden.
Schaulustige haben demnach an den obigen Tagen jedesmal um 1/2 2 Uhr Nachmittags im Gemeindeamte zu Michelstetten zu erscheinen, allwo nach vorläufiger Bekanntgebung der Bedingnisse die Licitation abgehalten werden wird.
Mistelbach, den 11. Mai 1881."
Wiener Zeitung, 1881
September 1983
auf Seite 38 lesen wir ...
"Vor der Jahrhundertwende gab es 2 Mühlen - die schon erwähnte Feldmühle - und eine auf Haus Nr. 7, vor der Kirche. Diese Mühle benutzte als Antriebskraft das Wasser der Quelle oberhalb der Kirche, die heute den Ort mit Trinkwasser versorgt. Das Antriebswasser wurde durch eine Holzrinne, die über den Kirchenweg führte, dem mächtigen Wasserrad zugeleitet. Es soll 4 Gänge betrieben haben (J. Kweton)."
"Mühlenbehausung sammt Gründen.
Vom k.k. Bezirksgerichte Mistelbach wird bekannt gemacht, daß über fruchtlos verstrichenen ersten Termin zur exekutiven Feilbietung der im Grundbuche Erstbrunn Fol. 5 inliegenden auf 4800 fl. GM. geschätzten Mühlenbehausung Nr. 7 zu Michelstetten sammt dazu gehörigen Gründen bei der mit hierortiger Erledigung vom 27. Mai 1852, ?. 3354 auf den 5. August und 6. September d. J. angeordneten weiteren Feilbietungsfahrten mit all vorigem Anhange sein Verbleiben habe.
Mistelbach am 6. Juli 1852"
Wiener Zeitung 17. Juli 1852
"Edict.
Von dem k. k. Bezirksamte Mistelbach als Gericht wurde die freiwillig angesuchte öffentliche Versteigerung der dem Herrn Jacob Danninger und seiner Gattin Frau Juliana Danninger gehörigen Mahlmühle Nr. 7 in Michelstetten bei Asparn a. d. Zaya, mit dem 83 Schuh hohen Gefälle, von anhaltendem Quellwasser betrieben, mit zwei am Wechsel versehenen Weizgängen sammt Butzerei, mit einem Stockwerke, geräumigem Wohn- und Wirtschaftsgebäude, gewölbten Stallungen, Alles im besten Bauzustande, sammt den 6 Joch dazu gestifteten üppigen Aeckern, unter den annehmbarsten Bedingungen im Schätzwerthe von 9000 fl. De. W. bewilligt, und deren Vornahme auf Montag den 4. Mai 1863, Vormittags 10 Uhr, loco Michelstetten, angeordnet.
Kauflustige belieben sich hiezu, mit einem Vadium von 600 fl. versehen, in gedachter Mühle einzufinden, wo nach Bekanntgabe der Bedingnisse die Licitation abgehalten werden wird.
Mistelbach, am 10. März 1863."
Die Presse 24. April 1863
"Haus in Michelstetten.
Von dem k.k. Bezirksgerichte Mistelbach wird hiemit gekannt gemacht:
Es sei in der Rechtssache der Sparcasse Mistelbach wider Mathias und Katharina Lehner in Michelstetten in die gerichtliche Feilbietung der den Letzteren angehörigen Realitäten, und zwar:
Haus Nr. 7, Mühle sammt Zugehör in Michelstetten, Grundbuch Michelstetten, Fol 5, im Schätzungswerthe per 6000 fl.,, gewilliget, und hiezu der 11. Juni 1881 als erster, der 11. Juli 1881 als zweiter und der 11te August 1881 als dritter Termin mit dem Beisatze bestimmt worden daß, wenn obige Realitäten bei der ersten und zweiten Feilbietung nicht um den Schätzungswerth oder darüber an Mann gebracht werden sollten, diese bei der dritten Tagfahrt auch unter demselben veräußert werden würden.
Schaulustige haben demnach an den obigen Tagen jedesmal um 1/2 2 Uhr Nachmittags im Gemeindeamte zu Michelstetten zu erscheinen, allwo nach vorläufiger Bekanntgebung der Bedingnisse die Licitation abgehalten werden wird.
Mistelbach, den 11. Mai 1881."
Wiener Zeitung, 1881
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Festschrift 850 Jahre Pfarre Michelstetten
Herausgegeben von der Pfarre MichelstettenSeptember 1983
auf Seite 38 lesen wir ...
"Vor der Jahrhundertwende gab es 2 Mühlen - die schon erwähnte Feldmühle - und eine auf Haus Nr. 7, vor der Kirche. Diese Mühle benutzte als Antriebskraft das Wasser der Quelle oberhalb der Kirche, die heute den Ort mit Trinkwasser versorgt. Das Antriebswasser wurde durch eine Holzrinne, die über den Kirchenweg führte, dem mächtigen Wasserrad zugeleitet. Es soll 4 Gänge betrieben haben (J. Kweton)."
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Österreich unter der Enns (1773–1781) - Josephinische Landesaufnahme
bis ca. 2008 stand noch der 2. Teil des Hauses ...



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